Cyberwar

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PuppetMaster
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Cyberwar

Beitrag von PuppetMaster » 24 Sep 2010, 13:25

Kam letzhin sogar auf 20min-online, von dem her bring ich das Thema auch mal hier ein. Finde es wichtig dass diese Entwicklung kritisch mitverfolgt wird.

Rüstungswettlauf und auch Kampfhandlungen sind nicht "Zukunftsmusik", sondern bereits in vollem Gange. :?


Hier ein paar Links:

http://de.wikipedia.org/wiki/Cyberwar

20min; Der Kampf hat längst begonnen

Monde Diplomatique; Der fünfte Schauplatz des Krieges

Wer lieber youtube kuckt:

CBS 60 Minutes: Cyber War: Sabotaging the System 1/2

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Sansculotte
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Re: Cyberwar

Beitrag von Sansculotte » 25 Sep 2010, 10:06

ja es ist heute sehr leicht geworden. und wenn es schon allgemein sehr leicht ist dann ist es wohl auch klüger das die sich um profis sorgen machen
aramtamtam aaaaaaramtamtam!!!

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lucky puke
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Re: Cyberwar

Beitrag von lucky puke » 03 Okt 2010, 14:57

Eine ganz bedenkliche Entwicklung. Einige sagen ja wir stehen am Beginn eines neuen Rüstungswettlauf wie zu Zeiten des Kalten Krieges. :X

Nach der gerade bekannt gewordenen Cyber-Attacke auf den iranischen Atomreaktor Bushehr wurde der Trojaner Stuxnet auch auf tausenden PCs in China und in anderen Ländern gefunden...

Hier ein guter Artikel auch zu Hintergründen von älteren Cyber-Angriffen (Estland, Georgien, Kampfdrohnen):
Iran im Krieg 2.0

Der Computerwurm Stuxnet befällt eine iranische Atomanlage – sehen so die Schlachten der Zukunft aus?

(...) Der Wurm ist im Atomreaktor Bushehr eingedrungen und hat womöglich den Betriebsstart verzögert. Ist also Stuxnet der erste Fall eines staatlich gesteuerten Cyber-Angriffs? "Es handelt sich um gezielte Sabotage", sagt der Hamburger Computerexperte Ralph Langner, der den Wurm decodiert hat. Langner ist Chef der Sicherheitsfirma Langner Communications und auf Betriebssoftware spezialisiert. »Stuxnet ist die größte Schadsoftwareoperation der Geschichte.« Langners Analyse deutet darauf hin, dass Stuxnet von einer Gruppe von Experten programmiert wurde, die über Insiderwissen der Anlage, geheimdienstliche Informationen über Zugänge und hoch spezialisiertes technisches Know-how verfügten. »Nur ein Staat hat solche Ressourcen«, sagt er. Eine genaue Zuordnung ist unmöglich, aber Langner und andere Computerexperten weisen darauf hin, dass Israel und die USA technisch versiert genug seien, um Cyber-Attacken dieser Qualität durchzuführen. Ein Motiv haben sie jedenfalls: die Verzögerung des iranischen Nuklearprogramms. (...)
http://www.zeit.de/2010/40/Stuxnet-Computerwurm

auch lesenswert:
Stuxnet infiziert sechs Millionen chinesische Rechner
Stuxnet: Dieses Virus spielt in einer ganz anderen Liga
Freiheit heisst nicht, zu tun was man tun will, sonder zu wollen was man tun muss. (G. Blocher)Bild

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Sansculotte
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Re: Cyberwar

Beitrag von Sansculotte » 03 Okt 2010, 16:21

Cyber Command wird verzögert in Dienst gehen

Annika_Kremer am Donnerstag, 30.09.2010 22:59 Uhr

Die US-amerikanische Cyberwar-Dienststelle Cyber Command wird nicht wie geplant am morgigen Freitag den Betrieb aufnehmen. Als Gründe für die Verzögerung werden vor allem die Schwierigkeit, qualifiziertes Personal zu finden, sowie die nach wie vor unklare Rolle und Aufgabe des Cyber Command genannt.


Bild

Eigentlich sollte am morgigen 1. Oktober das Cyber Command offiziell seinen Dienst aufnehmen. Diese Deadline jedoch wird man nicht einhalten, wie Militärsprecherin Lieutenant Colonel Rene White gegenüber dem Fachmagazin "Stars & Stripes" berichtete. Das liegt jedoch offenbar zumindest teilweise daran, dass selbst unter den Cyberkriegern niemand so genau weiß, wie eigentlich genau die Aufgaben der neuen Dienststelle aussehen. Auf die Frage, was "voll einsatzbereit" in Bezug auf das Cyber Command überhaupt bedeute, erwiderte White: "Das ist eine gute Frage". So wurde beispielsweise kontrovers diskutiert, ob und in welcher Form das Cyber Command auch offensiv tätig werden soll. Ebenso sind Art und Umfang der Beteiligung der Dienststelle an der Sicherheit des "privaten Sektors" noch unklar.


Das Cyber Command unter Leitung des Viersterne-Generals und NSA-Chefs Keith Alexander soll die Cyberkrieger der verschiedenen Teile der Streitkräfte vereinen. Im Hauptquartier in Maryland sollen, so die Pläne, einmal rund 1000 Mitarbeiter beschäftigt sein. Die meisten davon sollen Militärangehörige sein.


Qualifiziertes Personal zu finden ist jedoch offenbar eine Herausforderung. Vor Kurzem bezeichnete Alexander es als die momentan größte Herausforderung, "die Leute zu bekommen, die wir brauchen, um diese Mission zu erfüllen". Einige Militärexperten sind der Ansicht, dass dies unter anderem daran liegt, dass in den Streitkräften technische Fähigkeiten - im Gegensatz zu anderen Fähigkeiten wie körperlicher Fitness und Führungsqualitäten - kaum gefragt und gefördert werden. Dementsprechend halten es einige Experten für unmöglich, das Cyber Command mit primär militärischem Personal auf die nötige Personalstärke zu bringen. Als mögliche Abhilfe wurde die Einrichtung einer neuen, fünften Sparte der Streitkräfte - neben Heer, Luftwaffe, Marine und Marine Corps - genannt. Diese "Cyber Forces" sollen primär "Geeks" und technisch versierte junge Menschen ansprechen.

quelle: gulli.de
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elite-handlanger
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Neues zur Geschichte von Stuxnet

Beitrag von elite-handlanger » 03 Jun 2012, 14:49

Despite an error in the Stuxnet worm that attacked Iran’s uranium enrichment program, which caused the malware to spread wildly out of control and infect computers outside of Iran in 2010, President Barack Obama ordered U.S. officials who were behind the attack to continue the operation.

That was despite the fact that Stuxnet was spreading to machines in the United States and elsewhere and could have contained other unknown errors that might affect U.S. machines.

The information comes in a new report from The New York Times, which asserts that an error in the code led it to spread to an engineer’s computer after it was hooked up to systems controlling the centrifuges at Iran’s uranium enrichment plant near Natanz. When the engineer left the Natanz facility, he spread it to other machines, writes Times reporter David Sanger, based on a book he has written that will be released next week.

Sources told Sanger that they believed the Israelis introduced the error in the code.

“We think there was a modification done by the Israelis,” an unidentified U.S. source reportedly told the president, “and we don’t know if we were part of that activity.” (http://www.wired.com/threatlevel/2012/0 ... nued/all/1)

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Lazarus
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Re: Cyberwar

Beitrag von Lazarus » 06 Dez 2016, 08:49

Nach der Panne neulich bei der deutschen Telekom ist das Thema wieder sehr aktuell.

Schon gruselig das der eigene Router / Rechner potentiell zu irgen einem bot-Netz gehört :o

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