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Kuddel
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Stellenabbau bei Kuoni

Beitrag von Kuddel » 13 Mai 2012, 16:56

Kuoni will Stellen in der Schweiz abbauen

Der Reisekonzern Kuoni will in der Schweiz trotz Gewinnen im vergangenen Jahr erneut 30 bis 60 Stellen streichen. Dem Reiseanbieter machen Konkurrenten im Internet zu schaffen.


Der Abbau werde überwiegend über die natürliche Fluktuation vollzogen, sagte Kuoni-Chef Peter Rothwell der «SonntagsZeitung». Es seien administrative Jobs, etwa in Callcentern, die Buchungen von Reisebüros bearbeiten. Diese Aufgaben würden immer mehr von Kuoni-Filialen übernommen, so Rothwell.

Der Personalbestand sinke, weil das Reiseveranstaltergeschäft schrumpfe. Bereits in den Vorjahren gab es einen Stellenabbau in dieser Grössenordnung. Für die Kunden gebe es mehr Alternativen wie das Internet. «Wir müssen die Kosten anpassen und die Profitabilität steigern», sagte Rothwell weiter.

Kuoni wachse zwar in Asien schnell. Dennoch müsse jeder Geschäftsbereich für sich effizient sein und sich mit der Konkurrenz messen können. «Deswegen ergreifen wir Massnahmen in der Schweiz. Aber wir haben keine Absicht, Jobs von der Schweiz ins Ausland zu verlagern», sagte Rothwell.

Verkauf möglich

Auch in anderen Ländern wie Spanien und Italien, wo das Geschäft schlecht läuft, geht Kuoni über die Bücher. Ein Verkauf der beiden Einheiten sei eine von mehreren Möglichkeiten.

«Wir haben in beiden Ländern loyale Belegschaften, die ich sicher nicht über ein Zeitungsinterview entlassen will. Andererseits werden unsere Aktionäre langwierige Verlustgeschäfte nicht akzeptieren», sagte Rothwell.

Die Lage in diesen Ländern hänge auch von externen Faktoren ab: «Und da sehe ich derzeit keinen Silberstreifen am Horizont. Aber wir haben noch keinen Entscheid gefällt», sagte Rothwell.

Austritt von Hellas aus Euro

In Griechenland bereitet sich Kuoni auf einen Austritt des schuldengeplagten Staats aus der Euro-Zone vor. Das werde mit den griechischen Kuoni-Partnern besprochen.

«Wir wollen den griechischen Hoteliers einen fairen Preis zahlen. Aber wir könnten es uns nicht erlauben, am Ende mit Euro-Verträgen dazustehen, wenn im Land mit einer deutlich billigeren Währung bezahlt wird», sagte Rothwell.

Kurzfristig wäre eine Rückkehr Griechenlands zur Drachme schlecht fürs Kuoni-Geschäft. Mittel- und langfristig hätte eine günstigere Währung aber auch Vorteile für den griechischen Tourismus.

Gute Ergebnisse im 2011

Kuoni hat 2011 den Umsatz um 28 Prozent auf 5,111 Milliarden Franken gesteigert, der Gewinn legte um rund 44 Prozent auf 33,3 Millionen Franken zu.

Die guten Ergebnisse führt Kuoni unter anderem auf den Zukauf des britischen Internetreisebüros GTA (Gullivers Travel Association) zurück. Auch das Ferienreisegeschäft in Asien und die starke weltweite Expansion des Visa-Dienstleisters VFS Global haben zur Verbesserung beigetragen.
http://www.tagesschau.sf.tv/Nachrichten ... iz-abbauen

Donny23gh
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Re: Mayr-Melnhof Sägerei in Domat / Ems, Graubünden

Beitrag von Donny23gh » 08 Sep 2021, 10:58

PuppetMaster hat geschrieben:
14 Dez 2010, 14:16
Im Graubünden kündigt sich eine Riesensache um eine Grossägerei an, die unserem Lieblingskapitalisten Mayr-Melhof gehört. MM verlangt vom Kanton 6.75 Millionen, ansonsten drohen sie, den Betrieb mit 128 Arbeitern zu zu tun. Der Kanton hat die Finanzsprize knapp abgelehnt und ist damit nicht auf die Erpressung von MM eingetreten, auch um kleine Sägereien nicht zu benachteiligen. Morgen will MM die Belegschaft informieren. (Artikel: http://www.suedostschweiz.ch/wirtschaft ... ert-morgen)

Offenbar betreibt MM wie damals in Deisswil eine Politik der Täuschung und Desinformation. Das meint zumindest dieser Leserkommentar zu diesem Artikel:
endlose Verarschung der Öffentlichkeit

Schon seit einer Woche wird "morgen" informiert! Der Baron soll sich endlich an sein Versprechen halten: Wenn der Grossrat den Kredit für die Pelletsfabrik nicht genehmigt, dann gehen die Lichter in der Grosssägerei bis Ende Jahr aus! So stand es in der BZ anfangs Dezember, und so wurde es vor der Grossratsabstimmung kommuniziert. Oder war das eben doch eine Erpressung, kein wirtschaftlicher Sachzwang? (Millionen-Erpressungen sind ja in Österreich nicht unüblich.) Dann wäre nun eine Strafanzeige gegen den Baron fällig...

Zitat von der Mediensprecherin A.Svoboda am 12.11.2010 im SO-Leserforum:

"Es gehört nicht zu den ethischen Prinzipien der Mayr-Melnhof Holz Gruppe, wen auch immer zu erpressen und Erstützungen zu erzwingen. Der mehr als 150-jährige Erfolg und der kontinuierliche Ausbau der Mayr-Melnhof Holz Gruppe fußen maßgeblich auf langfristigen, vertrauensvollen Beziehungen zu Kunden, Lieferanten und Partnern in Wirtschaft, Politik und Gesellschaft. ... Mit diesen umfangreichen Maßnahmen wollen und werden wir auch zukünftig ein verlässlicher Partner für die Bündner Forst- und Waldwirtschaft sein."

Die Realität sieht offensichtlich anders aus!
Auf dem Onlineforum der Südostschweiz wurde vergangenen Sonntag auch ein Streikaufruf publiziert, der sich aber als "Fälschung" (Tat eines verzweifelten Einzelnen?) herausstellte und offenbar gelöscht wurde (Artikel).

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