Massenentlassungen - Weber Benteli, Clariant, Deisswil ...

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Hydra
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Massenentlassungen - Weber Benteli, Clariant, Deisswil ...

Beitrag von Hydra » 25 Okt 2009, 19:03

Nun ists schon über einen Monat her, als Feintool bekannt gab, 480 Leute zu entlassen. Die meisten davon entfallen aufs Ausland - neben Europa (Deutschland, Frankreich, Grossbritanien, Italien, Schweiz) hat der Konzern auch in den USA (Ohio, New York, Tennessee) und in Asien (China, Japan, Thailand) Niederlassungen. Aber auch in Aarberg, gleich neben Lyss, wo der Hauptsitz ist, wird ein Werk geschlossen und 28 Leute entlassen. Schon im Frühling 2009 hatte Feintool die unrentable Produktion von Kunststoffverbundkomponenten aufgegeben. Von der Schliessung der Mühlemann AG in Biberist SO sind rund 200 Mitarbeiter betroffen.

Hier noch darüber ein Artikel im Bund : http://www.derbund.ch/bern/Feintool-sch ... y/11936080

Für alle Entlassungen gilt:
Die Frage ist, wie die Leute ihre Entlassung wahrnehmen, und ob sie sie akzeptieren (ja natürlich, sie "müssen" ja, ABER sie könnten sich auch widersetzten).
Die andere Frage ist, ob es dabei bleibt - oder ob es sich bald herausstellt, dass die Krise nicht "schon vorbei" ist. Offenbar gibt es eine langanhaltende Rezession mit weiteren Kriseneinbrüchen und damit kommen weiteren Entlassungen. Wie lange geht das noch friedlich über die Bühne?


Um es an einem anderen Beispiel klar zu machen: Der Druckmaschinenhersteller WIFAG in Bern hat Anfang 2009 für 120 Leute Kurzarbeit angeordnet und einige wurden dann schon entlassen. Nun ist klar: 300 werden zwischen Februar und Juli 2010 entlassen, von 650 Jobs bleiben nur noch 260 übrig.

Die selbe Frage auch da: Wie nehmen die Leute ihre baldigen Entlassung wahr? Akzeptieren sie sie einfach so? Unter welchen Bedingungen? Oder widersetzten sie sich sogar irgendwie?

[Edit von admin, 01.12.10:
Weber Benteli wurde nun auch in die Themenüberschrift aufgenommen.]


[Edit von admin, 26.02.10:
Um die Themenüberschrift aktuell zu halten wurde Clariant in die Überschrift aufgenommen und Feintool entfernt.]


Edit von admin, 12.04.10
Themenüberschrift aktualisiert: WIFAG raus (zu dem hats vergleichsweise wenig in dem Thread), Deisswil rein.
Zuletzt geändert von Hydra am 01 Dez 2009, 17:53, insgesamt 2-mal geändert.
die opfer und die täter
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bebop
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Re: Massenentlassung - Feintool, WIFAG....

Beitrag von bebop » 26 Okt 2009, 15:42

Einen Überblick über bereits vollzogene Entlassungen - basierend auf Zeitungsmeldungen - gibts auf der Seite des Bieler Archivars und Aktivisten Beat Schaffer. Allerdings wurde da offenbar nichts mehr aktualisiert seit ende Juli:

http://www.textverzeichnisse.ch/Textver ... esult=True
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Hydra
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Re: Massenentlassung - Feintool, WIFAG....

Beitrag von Hydra » 12 Nov 2009, 19:15

Wifag auf dringender Partnersuche
Von Richard Aschinger. Aktualisiert am 12.11.2009

Die Berner Wifag-Fabrik kann alleine nicht überleben. Unter Geheimhaltung treffen sich derzeit Manager, Politiker und Sozialpartner, um Lösungen zu suchen. Angeblich ist auch Blochers Schwiegersohn interessiert.


Bild
Jeder zweite Wifag-Mitarbeiter wird entlassen. (Manu Friederich)

Am Montag lief in Bern eine erste Gesprächsrunde einer von der Wifag-Chefin Myriam Meyer einberufenen Ideenwerkstatt an. Teilgenommen haben Vertreter der Unternehmung, des Kantons und der Stadt Bern, der Gewerkschaft Unia, des Wifag-Personalverbandes, des Berner Arbeitgeberverbandes und des Handels- und Industrievereins des Kantons Bern (HIV). Alle Teilnehmer unterschrieben eine Geheimhaltungserklärung. Entscheide gab es keine. Man trifft sich in zwei Wochen wieder.

Für den HIV anwesend war Arnold Bertschy, der sich 1996 als Retter der Cardinal-Bier-Produktion in Freiburg einen Namen gemacht hat. Seine Teilnahme am Brainstorming zur Rettung des Druckmaschinenkonzerns Wifag habe nichts mit seiner Freiburger Erfahrung zu tun, sagt Bertschy. Er sei als ­Ersatzmann des HIV-Präsidenten aktiv geworden. Der Fall Wifag liege ganz ­anders als der von Cardinal. Damals habe der Feldschlösschen-Konzern die Freiburger Brauerei schliessen wollen, obwohl sie profitabel produzierte. Eine Kampagne der Cardinal-Spitze unter der Führung Bertschys, der Kantons­regierung und der Regionalzeitung «La Liberté» hatten erreicht, dass in Freiburg heute noch Bier produziert wird. Die Situation der Wifag sei viel schwieriger, sagt Bertschy. Der Berner Druck­maschinenproduzent sei in seiner heutigen Struktur am Markt nicht mehr lebensfähig. Das lasse sich nicht auf die Schnelle mit einem neuen Businessplan regeln.

Auch der Präsident des Arbeitgeberverbandes, Enrico Casanovas sieht nach dem Werkstattgespräch eine sehr ernste Lage. Ein tragisches Beispiel einer noch vor Kurzem einzigartigen Schweizer Unternehmung, die es offenbar nicht geschafft habe, sich der raschen Veränderung des Marktes anzupassen. Verschiedene Teilnehmer des Werkstattgesprächs stellten fest, die Wifag-Führung sei auch heute noch geprägt von ehrwürdigen, aber unflexiblen Führungskräften. Die legendäre, 2007 verstorbene Unternehmenseigentümerin Ursula Wirz, sagte ein Teilnehmer, stehe immer noch «wie ein Buddha» im Raum.

Im Zentrum der Gespräche standen dem Vernehmen nach Partnerschaftsstrategien: die Frage, ob der gute Schweizer Name Wifag in der heutigen Branchensituation für ausländische Druckmaschinenhersteller noch attraktiv sei. Deutsche Konkurrenten im Hightech-Druckmaschinenbau kämpfen selbst mit Überkapazitäten. Chinesische und indische Produzenten könnten mit einer Übernahme der Wifag in den europäischen und amerikanischen Markt einsteigen. Es wurde darauf hingewiesen, dass dann wahrscheinlich nur die technische Entwicklung, das Marketing und der Unterhalt in Bern blieben. Produziert würde in Asien.

Rauchzeichen aus Ems?

Die Suche nach potenziellen Partnern laufe weltweit, sagte Verwaltungsratspräsident Ulrich Zimmerli gegenüber dem «Bund». Zimmerli weilte am Mittwoch mit Konzernchefin Myriam Meyer zu Gesprächen im Ausland, vermutlich in Deutschland. Es gebe von verschiedensten Seiten «interessante Signale».

Das seit Montag kursierende Gerücht, Christoph Blochers Schwiegersohn Roberto Martullo habe in Sachen Wifag mit der vom Druckmaschinenunternehmen engagierten Zürcher Beraterfirma Roland Berger Kontakt aufgenommen, will Zimmerli «in keiner Weise» kommentieren.

Martullo, der ein High-End-Personalvermittlungs- und Unternehmensberatungsbüro führt, ist mit Magdalena Martullo-Blocher verheiratet, die seit der Wahl ihres Vaters in den Bundesrat im Jahr 2003 den Ems-Chemie Konzern führt. Roberto Martullo dementiert: Auf die Frage, ob er mit dem Büro Roland Berger telefoniert habe, sagt er einsilbig «Nein». Als mögliches Motiv für ein allfälliges Interesse der Ems-Gruppe an der Wifag nennen Beobachter deren Engagement in der Verpackungsproduktion.

Heute Donnerstag haben Spitzenvertreter der Wifag, der Personal- und der Branchenverbände einen Termin beim bernischen Volkswirtschaftsdirektor Andreas Rickenbacher. Es gehe um die zweite Auflage eines vorab vereinbarten Informationsprozesses, sagt Zimmerli. Die Gewerkschaft Unia plant für diesen Gang eine Demonstration. Zimmerli und am Werkstattgespräch beteiligte Arbeitgebervertreter attestierten den Personalverbänden bisher «sehr kooperative Mitarbeit». Er hoffe, dass die Gewerkschaft auf der Strasse nichts unternehme, was das für Sanierungsmassnahmen zentrale Klima verschlechtern könnte, sagt der Wifag-Verwaltungsratspräsident.
http://www.derbund.ch/bern/Wifag-auf-dr ... y/25047401
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Re: Massenentlassung - Feintool, WIFAG....

Beitrag von Sansculotte » 13 Nov 2009, 15:40

Chinesische und indische Produzenten könnten mit einer Übernahme der Wifag in den europäischen und amerikanischen Markt einsteigen. Es wurde darauf hingewiesen, dass dann wahrscheinlich nur die technische Entwicklung, das Marketing und der Unterhalt in Bern blieben. Produziert würde in Asien.
war ja klar. produziert wird dort, wos am billigsten ist. meist heisst das aber dort, wo die arbeiterInnenmit hungerlöhnen arbeiten, in barraken wohnen etc.

mehr zum thema: http://www.labournet.de/internationales/cn/arbeit.html

da schützen arbeiterInnen aus ländern wie aus der schweiz nur ihre qualität, das know-how und sicher auch das die transporte von und nach china viel kosten...
aramtamtam aaaaaaramtamtam!!!

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bebop
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Re: Massenentlassung - Feintool, WIFAG....

Beitrag von bebop » 15 Nov 2009, 13:04

Letzten Donnerstag hat ein Teil der WIFAG-Belegschaft von 11:30 bis 15:00 die Arbeit niedergelegt und ist mit einer Demo vor das Volkwirtschaftsdepartement gezogen. War jemand von euch dabei? Wie war es so?
Wifag-Angestellte wehren sich gegen Personalabbau

Rund hundert Angestellte der Maschinenfabrik Wifag haben laut der Gewerkschaft Unia am Donnerstag eine Protestpause eingelegt. Sie zogen durch die Berner Innenstadt zum Sitz der Volkswirtschaftsdirektion.

Mit ihrer Kundgebung hätten die rund hundert Wifag-Angestellten verlangt, dass sich der Kanton Bern mit höchster Priorität der Situation bei der Wifag widme, heisst es in einer Mitteilung der Unia. Ziel müsse es sein, soziale Härtefälle zu vermeiden und zukunftsfähige Alternativlösungen zu unterstützen.

Die Wifag-Unternehmensleitung hatte Mitte Oktober bekanntgegeben, bis Ende Juli 2010 werde sie 300 der 650 Stellen ihres Werks Bern abbauen. Bereits im Mai hatte die Wifag ihren Personalbestand um 90 Einheiten abgebaut.
Weiterlesen (es hat da auch ein Film von der Demo): http://www.bernerzeitung.ch/region/bern ... y/27808814
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Sansculotte
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Re: Massenentlassung - Feintool, WIFAG....

Beitrag von Sansculotte » 15 Nov 2009, 14:41

kommt mir ein bisschen bizarr vor.

sie gehn auf die strasse, aber mich dünkts eher ein bisschen peinlich. mensch betont das man mit total friedliche absichten da ist. hey was wollen die leute da? die wifag etc intertessiert das doch nicht gross wenn draussen ein paar leute stehen. die organisatoren der demo schaden mehr als nützen, frustrieren die leute mehr, halten sie hin (und vor) und resignieren sie statt zu aktivivieren, anstatt zu motivieren, zu mobilisieren MIT wirklichen Kampfmassnahmen.

um auf den punkt zu kommen: so ehts erfahrungsgemäss leider nicht. besser wären andere mittel, wie es uns die arbeitger im ausland vorzeigen, aber auch zumB. 'giu le mani'
aramtamtam aaaaaaramtamtam!!!

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Re: Massenentlassung - Feintool, WIFAG....

Beitrag von Melnitz » 15 Nov 2009, 22:48

Sansculotte hat geschrieben:sie gehn auf die strasse, aber mich dünkts eher ein bisschen peinlich. mensch betont das man mit total friedliche absichten da ist. hey was wollen die leute da? die wifag etc intertessiert das doch nicht gross wenn draussen ein paar leute stehen. die organisatoren der demo schaden mehr als nützen, frustrieren die leute mehr, halten sie hin (und vor) und resignieren sie statt zu aktivivieren, anstatt zu motivieren, zu mobilisieren MIT wirklichen Kampfmassnahme
Du hast natürlich recht, mit diesen Massnahmen erreich die ArbeiterInnen von Wifag erstmal nicht viel. Wirklich Druck können sie erst mit Kampfmassnahmen entfalten. Das darf und soll man auch kritisieren. Trotzdem muss man sich auch mal vor Augen führen, dass die positiven Kämpfe, die du anführst meist eine längere Vorgeschichte hatten. Gianni Frizzo und seine Genossen wurden in der Officina 10 Jahre lang belächelt, ehe die Belegschaft nach der x-ten Illusion, es wäre etwas über den Verhandlungsweg mit den SBB zu erreichen, zum Mittel des Streiks griff. Die Continental-Arbeiter, die wütend das Büro der Präfektur verwüsteten und radikal versuchten eine höhere Abfindung zu bekommen, hatten vor ein paar Jahren eine Erhöhung der Arbeitszeit ohne Lohnausgleich akzeptiert. Ein Streik ist häufig das Resultat eines langen Weges, der über viele Enttäuschungen führt und in dem viele Illusionen (Sozialpartnerschaft) von der Wirklichkeit zerschlagen werden. Man kann diesen Prozess (der natürlich auch in Resignation und Passivität münden kann) abkürzen und je mehr Informationen über erfolgreiche Arbeitskämpfe (wie derjenige der Officina) existieren, desto grösser das Vertrauen der ArbeiterInnen, dass sie es auch schaffen können.

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bebop
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Weber Benteli - 270 Stellen akut gefährdet

Beitrag von bebop » 30 Nov 2009, 20:02

Nun tut wohl bald die nächste Bude im Druckereibereich zu, und zwar in Brügg neben Biel. Die haben nicht mal mehr die Novemberlöhne gezahlt.
270 Stellen sind akut gefährdet

Weber Benteli aus Brügg, die zweitgrösste Akzidenzdruckerei der Schweiz, hat die Bilanz deponiert. Findet sich kein Investor, verlieren 270 Menschen ihre Arbeit.

Bild
LT. Mit allen Mitteln versuchte die vor 18 Monate neu zusammengesetzte Geschäftsleitung gemäss eigenen Angaben, die Druckerei Weber Benteli zu sanieren. Geholfen hat es nicht. Am Mittwoch wurde bekannt, dass die Druckerei die Novemberlöhne nicht bezahlen kann (es stand im BT). Gestern folgte der Paukenschlag: Weber Benteli hat am Donnerstag die Bilanz deponiert. Voraussichtlich am Montag wird der Konkurs eröffnet, da eine Nachlassstundung gemäss CEO Martin Brawand nicht möglich ist.

Konsternation löste die Hiobsbotschaft nicht nur bei den 270 Beschäftigten aus, sondern auch beim Kanton. Das Beco Berner Wirtschaft verschickte gestern Morgen ein Communiqué an die Medien, obwohl es von der Geschäftsleitung nur sehr kurzfristig informiert worden war. Darin wird der Belegschaft versprochen, dass der Kanton sein Möglichstes tun wird, um sie zu unterstützen. Grund für für das ungewöhnliche Vorgehen ist laut Adrian Studer, Vorsteher der Geschäftsleitung des Beco: «Aus unserer Sicht ist die Information der Mitarbeiter im Vergleich mit anderen Fällen ungenügend.» Ziel des Communiqués sei, der Belegschaft eine Perspektive zu geben.

Auch das Beco, das grossen Unternehmen einen eigenen Ansprechpartner zur Verfügung stellt, sei schlecht informiert worden. Zwar haben laut Studer Mitte Woche Gespräche stattgefunden, jedoch wurde aus ihnen nicht ersichtlich, wie die Information an die Belegschaft erfolgen würde. Dies, obwohl die Medien bereits über die Schwierigkeiten von Weber Benteli berichteten.

Ausführlicher Bericht im BT vom Samstag, 28. November, auf Seite 5 - sowie im E-Paper
Link: Weber benteli beantragt Konkurs - 270 Angestellten droht Entlassung
http://www.bielertagblatt.ch/News/Wirts ... ancContent
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bebop
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Weber Benteli Brügg

Beitrag von bebop » 01 Dez 2009, 17:23

Krass! :shock: :shock: Offenbar sind die Leute nun schon entlassen, haben bereits ihre Sachen gepackt. Das Gebäude von Weber Benteli wurde vom Konkursamt in Beschlag genommen und wird von Securitas bewacht...

Auf dem Bieler Fernsehsender Telebielingue gibts gute Beiträge (30. und 27. November), wo auch die (ehemaligen) Arbeiter zu Wort kommen.
Anschauen! http://www.telebielingue.ch/

So wies aussieht gibts nicht nur keinen Sozialplan, sondern es werden nicht einmal die Novemberlöhne bezahlt. Die Leute haben also einen Monat gratis für die Ausbeuter geschuftet...

Ich bin wirklich geschockt wie schnell das gegangen ist. Ich wünsche den betroffenen viel Kraft und hoffe dass sie sich noch holen können, was ihnen zusteht. :evil:
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-- gesperrt --
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Re: Massenentlassungen - Feintool, WIFAG, Weber Benteli ...

Beitrag von -- gesperrt -- » 02 Dez 2009, 11:15

Das schlimme ist ja, dass man sich das alles als arbeiter noch gefallen lässt!
Da wird einem einfach ins gesicht getreten und man wird aufs übelste verarscht...
und das einzige was einem einfällt ist, den ganzen frust zu schlucken und bewerbungen schreiben... :roll:

Nun ja, die hoffnung stirbt ja bekanntlich zu letzt!!!

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