Zu viel oder knapp versichern?

(Schein-)Selbstständigkeit, Schwarzarbeit, Sexarbeit, Heimarbeit, Drückerjobs...
Antworten
Benutzeravatar
Lazarus
Beiträge: 6
Registriert: 01 Dez 2016, 16:28
Wohnort: Bern

Zu viel oder knapp versichern?

Beitrag von Lazarus » 16 Dez 2016, 13:49

Die Schweizer sind auf Sicherheit ­bedacht, leben eine «Vollkasko-Menta­lität», wie es Stefan Thurnherr vom VZ Vermögenszentrum ausdrückt. Das hat seinen Preis. Allein für Schadenversicherungen lag das Prämienvolumen im vergangenen Jahr gemäss Finanzmarktaufsicht Finma bei 26,5 Milliarden Franken. Klammert man die Kranken- und Unfallversicherung aus, so waren es rund 
12 Milliarden Franken.
Vergleichen oder verzichten
«Unnötig viel», wie Versicherungsspezialist Thurnherr meint. Denn oft geht es billiger und auf viele Spezialpolicen kann man auch verzichten. Denn wer rechnet, wird nur jene Risiken versichern, die er finanziell nicht tragen kann oder deren Prämie im ­Vergleich zum möglichen Schaden sehr gering ausfallen.
Quelle: http://www.handelszeitung.ch/unternehme ... eg-1267461


Ich hatte früher immer die Mentalität das ich lieber zu viel versichter war als zu wenig. Ich muss dem Artikel bzw. dem Auto zustimmen - ich habe auch viele Versicherungen die ich teilweise 10 jahre nicht nutzen musste, selbst bei einem Schaden habe ich übe die Jahre wohl mehr bezahlt als ich jemals bei einem Schaden hätte zahlen müssen. Wie haltet ihr es mit euren Versicherungen?

Benutzeravatar
hustle
Beiträge: 6
Registriert: 27 Sep 2017, 16:51

Re: Zu viel oder knapp versichern?

Beitrag von hustle » 27 Sep 2017, 17:01

Hi,
also, ich unterscheide erst mal soweit möglich zwischen Risiko und Ansparen fürs Alter.

Ansparen haben wir seit langen Jahren kapitalbildende LVs laufen, zusätzlich ich eine Fondsgebundene.

So ganz abtrennen vom Absichern kann ich es nicht, denn dank einer Erkrankung habe ich keine Chance mehr auf eine Risiko-LV für die reine Risikoabsicherung und bin eigentlich im Nachhinein ganz froh, die Dinger vor Jahren (10 o.ä.) abgeschlossen zu haben. So gibts wenigstens eine kleine Absicherung für den schlimmsten Fall.

Riester (Fondssparplan) läuft für mich nicht unter Versicherung sondern ist reines Ansparen und ist für mich in Elternzeit mit 5 Euro im Monat für die vollen Zulagen sehr günstig.
Erstens kommt es anders, zweitens als man denkt.

Antworten

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast